Guten Tag,
schon ist die Zeit wieder vorbei. Schneller als erwartet. Drei Wochen Reha - da will ich nicht hin - dacht ich. Doch heute ist die Reha abgeschlossen. Wenn ich im Vorfeld schon gewusst hätte, dass die Reha mir so viel bringt bzw. gebracht hat, wäre ich ein wenig beruhigter in die Reha gegangen. Am Anfang stand erst der Klinikaufenthalt in Markgröningen. Nach einer Wirbelsäulen-OP ging es mir bereits schon super, keine Schmerzen, keine neurologischen Ausfälle - endlich zurück in gewohnte Umgebung, heim zur Familie, zurück in die eigenen vier Wände. Dann die Nachricht von der Reha in Bad Urach. Oh mein Gott, warum denn das ? Mir geht es doch nach OP gut.
Doch die Angst vor der bevorstehenden Reha war unbegründet. Nach ein paar Tagen des Einlebens im Haus 2, war es für mich, wie ein Wellnessurlaub mit allen Extras. Sehr aufgeschlossene Ärzte, Therapeuten/innen, Servicepersonal, usw... Ich fühlte mich wohl, obwohl ich fern meiner Familie war und eigene vier Wände hatte ich auch. Die Reha hat mir sehr viel gebracht in Hinblick auf Selbstaktivierung, Heimübungen. Mein Eindruck der Fachklinik 2 war/ist sehr gut. Natürlich findet man überall Ecken und Kanten, das Endergebnis zählt aber, und das ist, dass ich beweglicher als vor der Reha bin. Die Anwendungen waren sehr gut abgestimmt - gut es gab zeitliche Überschneidungen, was ich aber lösen konnte. Es gibt nichts was mir vielleicht negativ aufgefallen wäre.
Lange Rede - gar kein Sinn.
Bleibt mir einfach nur ein großes DANKESCHÖN an ALLE zu sagen. Erst durch das Zusammenspiel aller funktioniert eine Reha wie sie soll.
"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelheiten"
Danke und Viele Grüße
F. Müller-Raisch |