Orthopädie/Unfallchirurgie/Rheumatologie
Bei der Orthopädischen Abteilung der Fachkliniken Hohenurach handelt es sich um eine seit 25 Jahren ausgewiesene rehabilitative Fachabteilung, die zu den größten und mit zu den führenden der Bundesrepublik Deutschland zählt.
Über 90% unserer Patienten kommen im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung, die auf Veranlassung der
Krankenkassen und Rentenversicherungsträger durchgeführt wird, in unsere Fachkliniken für
Physikalische Medizin und Medizinische Rehabilitation. Im Rahmen eines ganzheitlichen und vorrangig
aktiv angelegten Behandlungskonzeptes versorgen wir pro Jahr rund 5000 stationäre und
teilstationäre Patienten nach operativen Eingriffen im Bereich der Haltungs- und Bewegungsorgane.
Hierzu zählen u.a. :
- ca. 1500 Patienten nach künstlichem Hüftgelenksersatz
- ca. 500 Patienten nach künstlichem Kniegelenksersatz
- über 500 Patienten nach Bandscheibenoperationen im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule sowie nach Stabilisierungs- und knöchernen Entlastungseingiffen
- ca. 200 Patienten nach Amputation vorrangig im Beinbereich (bei Bedarf interdisziplinäre Diabeteseinstellung, Wund- und Schuhversorgung sowie angeschlossene Dialysemöglichkeit inklusive)
- viele Patienten nach Unfällen mit Knochenbrüchen im Wirbelsäulenbereich sowie der oberen und unteren Extremitäten
- ca. 500 Patienten mit chronischen Schmerzsyndromen, Osteoporose und entzündlich-rheumatischen Grunderkrankungen
Unser Indikationsspektrum:
Gezielte, individuell ausgerichtete Rehabilitation bei:
- degenerativen Veränderungen (Arthrosen) des Bewegungsapparates inkl. der Wirbelsäule
- entzündlichem Gelenk- und Weichteilrheumatismus (u.a. rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, Psoriasisarthritis, Kollagenosen)
- Zustand nach künstlichem Gelenkersatz (z.B. Hüft- und Kniegelenksendoprothesen inkl. sämtlicher Wechseleingriffe) sowie nach Umstellungsosteotomien an großen Körpergelenken
- Verletzungen bzw. operativen Eingriffen am Bewegungsapparat, zum Beispiel konservativ und operativ versorgte Frakturen und Luxationen
- Degenerative Erkrankungen (Impingement-Syndrom, Rotatorenmanschettenschaden, Arthrose, Schleimbeutelreizung) und Zustand nach operativer Rekonstruktion oder osteosynthetischer Stabilisierung am Schultergelenk und im Subacromialraum inkl. Frakturen des Oberarmes
- Amputationsfolgen im Extremitätenbereich einschließlich Prothesen- und Rollstuhltraining
- Sportverletzungen und Sportschäden, zum Beispiel nach Kreuzbandplastik am Kniegelenk, Meniskusoperationen, Achillessehnenruptur und bei Überlastungsschäden
- Erkrankungen der Wirbelsäule auf Grundlage angeborener oder entzündlicher Veränderungen
- Erkrankungen oder Verletzungen der Wirbelsäule mit Beteilung des Nervensystems mit oder ohne neurologische Ausfälle (Wurzelkompressionssyndrom, Wurzelreizsyndrom, Nachbehandlung von Bandscheibenoperationen, Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten und Skoliose)
- Störungen als Folge von Kontrakturen und Fehlstatik sowie Muskelerkrankungen unterschiedlicher Ursache
- Osteoporosepatienten mit akuten oder drohenden Frakturen, chronischen Schmerzpatienten, Weichteilrheumatismus/Fibromyalgie oder roborierende Prävention in schmerzfreiem Intervall
Ansprechpartner
Sekretariat der Orthopädie
Claudia Randecker, Katrin Salzer, Jasmin Gavric
Tel. 0 71 25 - 1 51 11 42
claudia.randecker@fachkliniken-hohenurach.de
Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Jürgen Heisel

